SDG 7: Bezahlbare und saubere Energie

Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und moderner Energie für alle sichern

Was soll mit SDG 7 erreicht werden?

  • Bis 2030 soll kein Mensch auf der Welt mehr in extremer Armut – das heißt von weniger als umgerechnet 2,15 US-Dollar pro Tag – leben müssen.
  • Die Zahl der Menschen in Armut – gemessen an nationalen Definitionen – soll mindestens halbiert werden.
  • Alle Menschen sollen durch soziale Sicherungsleistungen abgesichert sein.
  • Alle Menschen sollen gleiche Rechte und Chancen beim Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen, Vermögen und natürlichen Ressourcen haben.
  • Die Widerstandsfähigkeit von Menschen in Armut gegenüber klimabedingten Extremereignissen und wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Schocks soll gestärkt werden.

Auch bei uns, direkt vor der Tür

Auch bei uns, direkt vor der Tür, gibt es Armut und das ist kein Randphänomen, vorallem hier bei uns in Nürnberg. Unter den 15 größten deutschen Städten weist Nürnberg die zweithöchste Armutsquote auf. Mehr als jedes vierte Kind ist in der Metropole von Sozialleistungen abhängig – häufig auch trotz arbeitender Eltern. Viele geraten oft unvermittelt – zum Beispiel durch familiäre Schicksalsschläge, psychische Krisen oder Erkrankungen in Armut. Viele Betroffene arbeiten hart in gesellschaftstragenden, unbezahlten oder prekären Beschäftigungsverhätlnissen und trotzdem reicht das erwirtschaftete Einkommen nicht, um den Lebensunterhalt zu bestreiten.

Als Sparkasse wirken wir über drei Dimensionenpositiv auf die von uns beinflussbaren SDG´s ein:

Für Kundinnen und Kunden

Unser Produkt uns Dienstleistungsangebot ist darauf ausgelegt, unsere Kund:innen in jeder Lebenssituation zu unterstützen. Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen, die auf ihre individuellen Bedürfnisse und Herausforderungen zugeschnitten sind.

Für Mitarbeitende

Als Arbeitgeberin sehen wir es als unsere Verantwortung, unsere Mitarbeitenden ein stabiles Fundament für ihre persönliche und berufliche Entwicklung zu schaffen. Daher bieten wir umfassende Unterstützen, die sich über alle Lebensphasen erstreckt – von der Karriereentwicklung bis zur persönlichen Lebensbalance.

Für die Region

Unser Engagement reicht weit über unsere Geschäftstätigkeit hinaus: Wir sehen es als unsere Aufgabe, aktiv dazu beizutragen, Gemeinschaften zu stärken und sozialen Wandel zu fördern.

Für Kundinnen und Kunden:

Als Finanzpartnerin gegen Armut

Unsere Vision lautet „Mit unserer Finanzberatung helfen wir den Menschen (…), ihre Zukunft sicher zu gestalten.“  Unabhängig davon, ob unsere Kundinnen und Kunden vermögend sind oder nicht, geben wir ihnen eine Bankverbindung und bieten ihnen – passend zu ihren individuellen Lebensumständen – passende Antworten beim Thema Geld und Finanzen.

Wir wollen Menschen, die wegen Krieg oder politischer Verfolgung aus ihrer Heimat fliehen den Start in Deutschland erleichtern. Wenn sie die entsprechenden Legitimationspapiere vorlegen, eröffnen wir für Asylbewerber:innen und Geflüchtete ein Girokonto und bieten ihnen zeitlich begrenzt eine Vergünstigung auf den Girokontopreis (Konto KOMPLETT zum halben Preis). Für Menschen, die zum Beispiel aufgrund von körperlichen Beeinträchtigungen oder sozialen Härtefällen kein Smartphone oder einen anderen Internetzugang haben, bieten wir in unserem Tarif S spezielle Konditionen für beleggebundene oder telefonische Überweisungen und Kontoauszüge.

Wenn unsere Kundinnen und Kunden einmal in finanzielle Schieflage geraten und sich verschulden, haben wir ein Pfändungsschutzkonto, das im Falle einer Kontopfändung Schuldner:innen die Verfügung über den monatlichen pfändungsfreien Betrag ermöglicht. So können sie ihre Schulden abtragen und gleichzeitig ihren Lebensunterhalt bestreiten.

Schwere Unfälle mit eventuellen Folgen für die Arbeitsfähigkeit sind schon schlimm genug für die Betroffenen, damit sie sich um ihre finanzielle Sicherheit keine Sorgen machen müssen, nehmen wir unseren Kundinnen und Kunden mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung und einer Unfallversicherung das Risiko.

Armut im Alter haben wir bereits im vorhergehenden Beitrag angesprochen. Für eine finanziell sichere Zukunft beraten wir unsere Kundinnen und Kunden, wie sie am besten für das Alter vorsorgen und bieten ihnen verschiedene Lösungen an, die zu ihren individuellen Lebensumständen passen. Neben Anlageprodukten bietet zum Beispiel das Eigenheim die Möglichkeit im Alter mietfrei zu leben.

Um Menschen vor Überschuldung zu schützen, bieten wir ein Basis/Guthabenkonto an.

Für Mitarbeitende:

Auch als Arbeitgeberin trägen wir Verantwortung

Auch Arbeitgeber:innen haben eine wichtige Verantwortung bei der Bekämpfung. Das fängt bei fairen Löhnen und menschenwürdigen Arbeitsbedingungen an, geht aber noch viel, viel weiter. Die Sparkasse Nürnberg nimmt ihre Verantwortung, dass es ihren Mitarbeitenden gut geht, sehr ernst. Das mag zunächst einmal selbstverständlich klingen, doch das ist es nicht, denn die Sparkasse setzt sich stark für den Schutz ihrer Mitarbeitenden ein:

Die Sparkasse Nürnberg bezahlt uns alle nach dem Tarif des Öffentlichen Dienstes für Sparkassen, für uns ist das selbstverständlich, doch in vielen Branchen oder gerade bei kleineren Betrieben ist das auch heute noch keine gängige Praxis. Zusätzlich zu unserem Gehalt erhalten wir

Weihnachtsgeld eine Sparkassensonderzahlung sowie außertarifliche Zahlungen.

Vergünstigungen z.B. Fahrtkostenzuschuss, Lunch-Beitrag, Sodexo-Schecks, Corporate Benefits

Ein gratis Girokonto sowie Sonderkonditionen für Beschäftigte bei verschiedenen Finanzprodukten.

Apropos Bezahlung ...

Aus den Zahlen des Statistischen Bundesamtes geht hervor, dass Frauen aller Altersgruppen stärker armutsgefährdet sind als Männer. Im Jahr 2021 lag die Armutsgefährdungsquote bei Frauen in der Bevölkerung bei 16,5 Prozent. Die Armutsgefährdungsquote der Männer betrug 15,1 Prozent. Der Unterschied wird mit zunehmendem Alter größer. So hatten Frauen mit einem Alter von 65 + eine Armutsgefährdungsquote von 21,0 Prozent, während die Quote bei Männern sich bei 17,4 Prozent befand. Auch hier gibt es verschiede Maßnahmen um Armut bei Frauen – vor allem im Alter – vorzubeugen:

Bei uns werden Frauen und Männer mit vergleichbarer Tätigkeit und Qualifikation in die gleiche Entgeltstufe eingruppiert. Die Erfahrungsstufen können natürlich - je nach Betriebszugehörigkeit der Person – variieren.

Außerdem ist es strategisches Ziel der Sparkasse, mehr Frauen in Führung und damit in besser bezahlte Positionen zu bringen. Mit Förderprogrammen wie #MeinWeg werden Frauen in Spezialistenpositionen und mit Führungspotenzial gezielt gefördert.

Vorsorge & Absicherung für Sparkassen-Mitarbeitende

Wir alle haben es in unserer Ausbildung gelernt: Vorsorge und Absicherung für schlechtere Zeiten oder das Alter sind das A & O für eine finanziell sichere Zukunft.  Als Sparkassenmitarbeitende haben wir auch hier die Möglichkeit, das über die Sparkasse zu tun:

  • Angebote über Betriebsarzt & Gesundheitsmanagement
  • Unterstützung in Krisensituationen
  • Zusätzliche private Krankenzusatzversicherung
  • Verlängerte Fortzahlung im Krankheitsfall
  • Unterstützung durch Kooperationspartner bei Pflege von Angehörigen
  • komplett arbeitgeberseitig finanzierte zusätzliche Altersvorsorge
  • Vergünstigungen bei Produkten wie Fonds, Versicherungen oder beim Bausparen

Für die Region:

Unser soziales Engagement

Mit unserem sozialen Engagement haben wir uns im Jahr 2023 für verschiedene Projekte, Vereine und Institutionen eingesetzt, um der Armut in der Region entgegenzuwirken.

Trudi und ihr Team

verhelfen Menschen zu sozialer Teilhabe.

27.500 Euro

für die Stifung Sozialidee

30.000 Euro

vergaben die Roten Engel in der Weihnachtszeit

„Gemeinsam gegen Armut“

„Gemeinsam gegen Armut“ engagierten wir uns bei der Roten Engel Weihnachtsaktion mit unserem Partnernetzwerk und unserem CommunityPartner, dem 1. FC Nürnberg.