Warum Vorsorge so wichtig ist.

Sie können das Wort Altersvorsorge nicht mehr hören, weil es Ihnen überall begegnet? Lesen Sie diesen Text. Vielleicht verstehen Sie dann, warum das Thema auch für Sie so wichtig ist.

Alle wollen, dass man selbst fürs Alter vorsorgt: der Staat, der Arbeitgeber, die Eltern. Da kann schnell das Gefühl aufkommen, als ob ein gutes Geschäft auf dem Rücken der Bürger gemacht werden soll. Tatsache ist aber: Es gibt sehr gute Gründe, warum auch Sie sich jetzt um Ihre Vorsorge kümmern sollten.

Egal, ob Sie den Fernseher oder das Radio einschalten, die Zeitung aufschlagen oder durch die Stadt bummeln: Überall werden Sie mit dem Wort Altersvorsorge konfrontiert. Dabei haben Sie vielleicht gerade ihren ersten Job, endlich ein bisschen Geld zum Ausgeben – und schon sollen Sie jeden Monat einen ordentlichen Batzen zur Seite legen. Und das, obwohl Sie doch monatlich in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Was soll das Ganze überhaupt?

Eigentlich ist es ganz einfach, wenn Sie einen Blick in die Statistik werfen: 1950 hatte Deutschland rund 51 Millionen Einwohner. Viele waren unter 30, also im erwerbsfähigen Alter. Zwar gab es auch Bürger, die über 60 waren, aber das waren nicht so viele. Und über 80 waren nur noch wenige. Daran waren auch die beiden Weltkriege schuld. Fazit: Deutschland war 1950 ein junges Land, das viele Arbeitnehmer hatte, die in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlten.

50 Jahre später, im Jahr 2000, hat sich die Bevölkerungsstruktur deutlich verändert. Denn nach der Erfindung der Antibabypille wurden in Deutschland nicht mehr so viele Kinder geboren wie zuvor. Die Folge: Es gibt lange nicht mehr so viele Leute, die 30 und jünger sind. Über 30 sind dagegen viele Bürger, auch 70 oder 80 Jahre zu werden, ist kein Thema mehr. Denn die Medizin hat sich weiterentwickelt, die Leute leben länger. Fazit: In Deutschland gibt es weniger Arbeitnehmer, die in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, als Rentner, die daraus Bezüge erhalten. Das System kann also nicht mehr funktionieren – außer die Rentner bekämen immer weniger und würden zu Sozialfällen. Oder die Arbeitnehmer müssten immer mehr zahlen – und haben am Ende nicht mehr genug zum Leben.

Dieser Trend setzt sich fort. Im Jahr 2030 soll die Zahl der Kinder weiter gesunken sein und es wird immer mehr ältere Menschen geben. Das Rentensystem kann dieser Entwicklung nicht standhalten. Also bleibt nur eine Lösung: selbst aktiv werden.
Das ist der Grund, warum Sie von allen Seiten auf das Thema Vorsorge angesprochen werden. Denn wenn Sie kein Geld zurücklegen, werden Sie im Alter nichts haben. Und da man ein Vermögen besser anspart, indem man über lange Zeit kleine Beträge zurücklegt, als wenn man später beginnt und dafür versucht, größere Beträge zur Seite zu legen, sollten Sie so schnell wie möglich damit anfangen. Am besten noch heute. Sprechen Sie bei Fragen Ihren Berater an. Mehr zum Thema Altersvorsorge

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