Vom Himbeerstrauch zu den Zucchini-Blüten und dann weiter zu den Erdbeeren: Vom Lebensraum einer „Stadtbiene“

Nicht etwa zwischen Feldern und Wiesen „wohnt“ das Bienenvolk, sondern mitten in Nürnberg auf dem ehemaligen Quelleparkplatz im Stadtteil Eberhardshof. Auf der ehemals tristen Asphaltbrache ist auch in diesem Sommer wieder eine grüne und blühende Oase gewachsen. Hier können Mitglieder des Bluepingue e.V. mit Anwohnern, Kindern aus der Nachbarschaft und anderen Interessierten harken, säen, gießen und ernten.

Die Stadtgärtner haben sich auch heuer wieder so einiges einfallen lassen, um viele neue urbane Gartenfans zu begeistern. Fast nebenbei schaffen sie „ihrem Bienenvolk“ damit auch einen wunderbaren Lebensraum. Auch uns hat der stadtgarten von Anfang an überzeugt. Deshalb sind wir auch im vierten Jahr als Förderer mit dabei. Besonders wichtig finden wir, dass weiter Schulklassen und Kindergruppen die Natur und das Anbauen von Obst und Gemüse erleben können. Darum ist die Finanzierung des pädagogischen Programms fester Bestandteil unserer Förderung.

Dr. Michael Kläver, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Nürnberg, besuchte im stadtgarten eine Altenfurter Übergangsklasse, die einen so ganz anderen Schultag zwischen üppig bewachsenen Hochbeeten erlebte. Mitgebracht hatte er den Jungen und Mädels einen vollen Picknickkorb. Mit den selbstgezupften Kräutern schmeckte das frische Vollkornbutterbrot dann auch besonders lecker.

Außerdem stellten Frank Braun vom Bluepingue e.V. und Michael Kläver das neue Lastenfahrrad und einen Prototypen des „Foodcube“ vor. „Dieser verkörpert die Vision einer ‚essbarenStadt‘ und könnte künftig an vielen Stellen in der Stadt stehen und als ‚essbare Insel‘ Gemüse erzeugen,“ erläuterte Braun. Der erste steht sozusagen als „Vorgarten“ des stadtgartens nahe der U-Bahn-Haltestelle Ebershardshof. Das Lastenfahrad wiederum ist für den CO2-neutralen Transport der Pflanzkisten gedacht. Das Fahrrad kann auch ausgeliehen werden. Es soll zu einem autofreien Transport in der Stadt ermutigen.

Die Bienen wird es freuen, wenn die Luft sauberer wird. Aber auch so geht es ihnen gut auf ihren Flügen von Blüte zu Blüte. Sie bedanken sich mit eifriger Honigproduktion – original made im stadtgarten.

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Sarah Schmoll

Juniorreferentin Umwelt

 

 

 

 

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