Im Goldrausch?! Über Münzsammler und Geldanleger.

Münzen sammeln: Hobby oder Geldanlage?

Ganz gleich ob man auf Wertsteigerung hofft oder die Freude beim Betrachten der glänzenden Stücke genügt, ein bisschen Leidenschaft ist immer dabei. Eine ganze Serie in Händen zu halten oder eine seltene Sondermünze zu ergattern, lässt die Herzen von Münzsammeln höher schlagen. Aber worauf müsst ihr achten, wenn aus dem Hobby eine Geldanlage werden soll?

Habt ihr auch zur Euroeinführung 2002 die ersten Münzen aus den anderen Euroländern beiseitegelegt? Mit Münzsammeln hatte das zwar nicht viel zu tun und Geld verdienen konnte man so nicht. Aber es hat Spaß gemacht. Auch heute reicht es nicht aus, einfach einige Gedenkmünzen zu kaufen, sie 20 Jahre in den Schrank zu legen und mit einem hohen Wertzuwachs zu rechnen.

Entscheidet euch für einen Bereich

Zunächst habt ihr als Sammler die Wahl:

  • Ihr kauft Münzen aus Gold oder anderen seltenen Metallen. Dann könnt ihr auf eine Preissteigerung des Edelmetalls hoffen. 
  • Ihr entscheidet euch für Gedenk/-Sondermünzen, die aus aktuellem Anlass ausgegeben werden. Zum Beispiel zu den Olympischen Spielen. Die Wertentwicklung hängt in diesem Fall von mehreren Faktoren ab. Vor allem von der Seltenheit der Münze und der Nachfrage am Markt, aber auch vom Material sowie vom Zustand der Münze.
  • Ihr konzentriert sich auf ein Spezialgebiet. Zum Beispiel eine historische Epoche, eine spezielle Prägeanstalt oder einen bestimmten Währungsraum.
Macht euch sich schlau

Wie bei allen Anlageobjekten, die Wertschwankungen unterliegen, solltet ihr euch gut informieren. Ansonsten lauft ihr Gefahr, zu viel bei der Anschaffung zu zahlen oder zu wenig beim Verkauf zu verlangen. 

Denkt an die Lagerung

Die Aufbewahrung im Schuhkarton ist natürlich tabu. Dort könnten die guten Stücke Kratzer bekommen. 

Spezielle Münzkassetten und Folien sind da besser. Und wenn Ihre Münzsammlung im Lauf der Zeit immer umfangreicher und im Idealfall wertvoller wird, solltet ihr euch Gedanken über eine Versicherung machen. Denn Hausratpolicen decken üblicherweise nur kleinere Sammlungen ab. Nächster Punkt ist die Aufbewahrung. Am sichersten vor Diebstahl oder Brand sind Ihre Schätze in einem Bankschließfach.

Rechnet auch mit Verlusten

Eine verlässliche Vorhersage für die Wertentwicklung von Münzen kann niemand geben, nicht einmal bei Goldmünzen. Zwar ist der Preis für dieses Edelmetall in den letzten Jahren insgesamt gestiegen, doch es gab auch mehr oder weniger große Ausschläge nach unten. Und bei Gedenkmünzen könnten das Interesse und die Nachfrage nachlassen, was sich negativ auf den Wert der Münzen auswirken würde. Wenn das Geldverdienen jedoch nicht im Vordergrund steht, kann ein Wertverlust Ihre Sammlerfreude nicht trüben. 

Goldsegen?!

Beim Gold verhält es sich ähnlich. Auch den Verlauf des Goldpreises kann niemand vorhersagen. Da der Goldbestand jedoch  limitiert ist, ist man vor einer Entwertung des Rohstoffes geschützt. Im Gegensatz zu Münzen und Banknoten kann es nicht künstlich vermehrt werden.

Verschiedene Investitionsformen

Es muss nicht immer der Goldbarren sein: Neben dieser klassischen Form sind auch Goldmünzen beliebt. Die bekannteste unter ihnen ist sicherlich der südafrikanische Krügerrand. Aber auch andere Länder geben Goldmünzen heraus – diese haben meist ein Gewicht von einer Feinunze, also rund 31 Gramm. 

 

Die Kehrseite
Zwar unterliegt Gold keinem Inflationsrisiko, dafür wirft es aber auch keine Zinsen oder Dividenden ab. Die einzige Möglichkeit, mit Gold Gewinn zu machen, sind steigende Preise. Das macht die Anlage jedoch spekulativ, denn es kann nicht mit Sicherheit vorhergesagt werden, wann der Goldpreis seinen Zenit erreicht hat

Es bleibt also bei Ihnen. Sammeln, spekulieren oder als entwertungssichere Anlage? Wir beraten euch gerne! 

 

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Stephanie Öttl
Referentin Kommunikation

 

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