Die Immobilie als Altersvorsorge


Viele Menschen möchten eine eigene Immobilie erwerben, damit sie im Alter abgesichert sind. Entweder, um darin dann kostengünstig leben zu können oder als Anlageobjekt.

Dabei sprechen einige Gründe für diese Arten der Vorsorge. Denn: Wer in einer eigenen Immobilie wohnt, zahlt keine Miete. Anders als eine reine Kapitalanlage ist sie als Sachwert weitgehend vor einer Abwertung durch Inflation geschützt – und verliert auch im aktuellen Zinstief – nicht so wie Geld auf dem Sparkonto – an Kaufkraft. Denn eine Immobilie ist eine langfristige Wertanlage. Außerdem unterstützt der Staat den Erwerb der eigenen vier Wände, zum Beispiel durch Riester-Förderung (Wohn-Riester). So reduzieren sich Laufzeiten und Kosten der Darlehen.

Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase setzen immer mehr Sparer auf die eigene Immobilie als Geldanlage. Diese Grundregeln sollte man beachten:

  • Standort: Ein anhaltender Wertzuwachs (Rendite- bzw. Mietsteigerung) ist vor allem in einer guten und sicheren Wohngegend sowie in Innenstädten gegeben. In Urlaubs- bzw. ländlichen Gebieten sollte sich das Objekt in einer strukturstarken Region befinden, oder einen besonders hohen Erholungswert aufweisen.
  • Wert der Immobilie: Tatsächlicher Zustand und Preis einer Immobilie sollten immer in einem realen Verhältnis stehen.
  • Staatliche Förderung: Egal ob Investitionsobjekt oder Eigennutzung – schon bei Kauf oder Bau lassen sich mit öffentlichen Fördergeldern finanzielle Vorteile erzielen.
  • Steuervorteil: Der Immobilienkauf hilft Steuern zu sparen, da die Ausgaben einkommensmindernd angerechnet werden können.
  • Modernisierungen: Mithilfe von sinnvollen Sanierungsmaßnahmen (vor allem im energetischen Bereich)  kann man den Immobilienwert gezielt steigern.

Bei einer Investition in eine Immobilie als Altersvorsorge gilt es aber, zwei Dinge zu beachten: Für Modernisierungen und Umbauten für altersgerechtes Wohnen sollte man Rücklagen bilden. Außerdem kann sich der Wert einer Immobilie im Laufe der Jahre ändern.

 

 

Katja Rauscher
Referentin Kommunikation

 

 

 

 

 

 

 

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