Das will ich wissen! Richtig versichert in der Ausbildung.

Mit der Berufsausbildung kommt das erste selbst verdiente Geld und damit auch die Pflicht, sich beispielsweise selbst um die Krankenversicherung zu kümmern. Auch andere Policen wie die Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine private Haftpflicht sind wichtig. Worauf es dabei ankommt, lest ihr hier.

Eigenes Einkommen bedeutet Verantwortung

Als Schüler ist man im Regelfall über die Eltern versichert. Doch kaum beginnt die Ausbildung, treten andere Dinge in den Vordergrund, die bisher keine Rolle gespielt haben. Denn jetzt habt ihr ein eigenes Einkommen – also müsst ihr euch beispielsweise krankenversichern. Natürlich könnt ihr auch einfach bei eurer bisherigen Versicherungsgesellschaft bleiben. Aber überprüft doch einmal, ob es nicht eine bessere Wahl gibt. Zwar sind die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen zu 95 Prozent gleich, sagen die Verbraucherzentralen, aber in einigen Punkten unterscheiden sie sich doch: So übernehmen manche Kassen spezielle Impfungen für Reisen in ferne Länder, andere bieten kostenlos Kurse zur Vorbeugung von Rückenleiden oder zur Entspannung an. Also: Nachfragen und vergleichen!

Berufsunfägkeit? Das passiert MIR nicht… oder doch?

Außerdem sollte jeder Azubi eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Die Beiträge dazu scheinen in Relation zu anderen Versicherungen teuer. Aber: Falls Sie berufsunfähig werden, also Ihren Beruf nicht mehr ausüben können, oder falls Sie im schlimmsten Fall gar nicht mehr arbeitsfähig sind, bekommen Sie vom Staat fast nichts. Und das, obwohl Sie auch schon in der Ausbildung Sozialversicherungsbeiträge bezahlen. Allerdings muss, wer die sogenannte Erwerbsminderungsrente beziehen will, mindestens fünf Jahre gearbeitet haben. Und selbst dann gibt es nur einen Bruchteil des bisherigen Bruttoeinkommens.

Wer also im Zweifelsfall nicht mit nur wenig oder gar keinem Einkommen dastehen möchte, sollte vorsorgen. Dein Berater bei der Sparkasse hilft dir gerne weiter.

Die Wichtigste unter den Wichtigen

Ganz wichtig ist außerdem eine private Haftpflichtversicherung. Sie zahlt, wenn ihr einem Dritten unbeabsichtigt Schaden zufügt. Das können kleine Fälle sein: Beim Kicken mit den Kumpels schießt ihr den Ball ins Haus der Nachbarin, bei ihr geht das Fenster inkl. Vase dabei zu Bruch. Sie möchte den Schaden selbstverständlich ersetzt haben. Die Versicherung springt aber auch ein, wenn es schlimmer kommt: Ihr fahrt versehentlich mit dem Einkaufswagen im Supermarkt einem anderen Käufer in die Beine, er hat einen Bänderriss und kann mehrere Wochen nicht arbeiten. Gut zu wissen: Manchmal sind Azubis noch über ihre Eltern in der privaten Haftpflicht versichert: Werft darum unbedingt einen Blick in den Versicherungsvertrag.

Wie heißt es so schön: Vorsorge ist besser als Nachsorge

Natürlich solltet ihr auch so früh wie möglich mit der Altersvorsorge beginnen. Schließlich wird die gesetzliche Rente im Alter niemandem mehr ein ausreichendes Einkommen verschaffen. Außerdem profitiert ihr vom Zinseszinseffekt, wenn ihr schon früh anfangt, kleine Beiträge zur Seite zu legen. Da stehen euch viele Produkte zur Wahl. Unsere Berater sind hier gerne für euch da – oder ihr lasst euch einfach gleich online durchchecken.

 

 

Stephanie Öttl
Referentin Kommunikation

 

 

 

 

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