8 Mythen rund ums Mobile-Banking

Immer mehr Menschen erledigen ihre Bankgeschäfte per Smartphone bequem von zu Hause oder unterwegs. Gleichzeitig gibt es wiederholt Meldungen über Hacker und Sicherheitslücken. Ist Mobile-Banking wirklich gefährlich oder gar unsicher?

Hier noch ein kleines Erklärvideo zu unserer Sparkassen-App!

Jetzt gehen wir den gängigen Gerüchten auf den Grund!
1. Banking mit dem Smartphone ist unsicher.

Stimmt nicht. Jedenfalls nicht, wenn eine hochwertige Banking-App auf dem neuesten Stand in Verbindung mit einem aktuellen Betriebssystem und einer sicheren Internetverbindung genutzt wird. Die in Meldungen beschriebenen Sicherheitslücken und Hackerangriffe sind oft nur unter speziellen Voraussetzungen möglich. Und nicht jede Banking-App ist gleich sicher. App-Betreiber müssen ständig neue Betrugsmechanismen erkennen und ihre Programme anpassen.

Informieren Sie sich genau über den Anbieter, wenn Sie eine Banking-App herunterladen. Prüfen Sie außerdem, ob unabhängige Bewertungen von renommierten Portalen vorliegen. Tipp: Unsere kostenlose Sparkassen-App ist solch eine hochwertige Banking-App und Stiftung Warentest hat sie 2016 sogar auf Platz 2 der sichersten iOS-Apps und auf Platz 1 der Android-Apps gewählt. Auch im CHIP-Test landete sie im Voting ganz vorne.

2. Mobile-Banking ist nur was für Experten und Technik-Liebhaber.

Stimmt nicht. Die Betreiber von Banking-Apps haben ein großes Interesse daran, dass viele Menschen ihre Lösungen nutzen. Dementsprechend sind viele Banking-Apps mittlerweile sehr nutzerfreundlich und einfach bedienbar.

Wer Nutzer einer Sparkassen-App ist, profitiert außerdem davon, dass man sich bei Fragen zur App direkt an die Sparkasse vor Ort wenden kann. Die Mitarbeiter helfen gern bei der Einrichtung der App oder speziellen Fragestellungen persönlich weiter.

 
3. Mobile-Banking bringt mir nichts.

Stimmt nicht. Eine Umfrage zeigt: Mobile-Banking spart nicht nur den Weg zur Filiale. Es bietet weitaus mehr Vorteile.

Rund 43 Prozent der Befragten gaben an, insgesamt mehr Kontrolle über die eigenen Finanzen zu haben. 23 Prozent übersehen keine Zahlungen mehr, 20 Prozent zahlen ihre Rechnungen öfter pünktlich, 11 Prozent sparen mehr und 9,3 Prozent überziehen ihr Konto seltener. Denn Smartphone-Apps bieten Funktionen, die Bankgeschäfte im Alltag erheblich erleichtern.

Ganz toll ist auch, dass schnell und einfach Überweisungen abfotografiert werden können, und die Sparkassen-App „übersetzt“ die Daten in eine Überweisung. Der Kontowecker informiert über verschiedene Ereignisse – ganz nach den persönlichen Vorgaben. Und mit unserem neuen Service Kwitt können Freunden ganz leicht Geld mit dem Handy überwiesen werden. Informationen zu diesen Diensten gibt es hier: Kwitt, Fotoüberweisung und Kontowecker.

4. Wenn mein Handy geklaut wird oder ich es verliere, sind meine Daten gehackt.

Das kann in der Tat leider stimmen. Die Möglichkeit, dass Kriminelle die Daten ausspionieren, besteht immer. Credo: Immer auf Nummer sicher gehen! Erstes Gebot: Das Smartphone sollte per Code oder Fingerabdruck-Sensor vor unbefugtem Zugriff gesichert sein. Ein Programm auf dem Smartphone, das Ihre Daten im Falle eines Verlustes schützt, kann auch heruntergeladen werden. Das Geräte sollte sofort nach bemerken des Verlustes gesperrt und sofort der Polizei melden. Hersteller wie Apple bieten beispielsweise an, Geräte, die in der Cloud angemeldet sind, von der Ferne aus zu orten, sperren zu lassen oder sogar die Daten zu löschen.

In der Regel funktionieren Banking-Apps nur über Passwörter oder den Fingerabdruck-Sensor und TANs, die vor jeder Transaktion eingegeben werden müssen. Die Kontobewegungen sollten nach dem Verlust eines Smartphones dennoch sorgfältig geprüft und bei Unstimmigkeiten schnellstmöglich mit dem Kreditinstitut in Verbindung gesetzt werden. 

5. Jeder kann beim Mobile-Banking meine Daten ausspionieren.

Es ist natürlich abhängig von der App, die genutzt wird. Ist diese vertrauenswürdig? Welcher Anbieter steckt dahinter? Im Falle der Sparkassen-App ist es so: Die App erhält Zugriff auf die Kamera des Smartphones zu, um mittels Fotoüberweisung Rechnungen einzulesen. Außerdem greift die App auf die Telefonkontakte zu, damit mit Kwitt einfach und schnell Rechnungen teilen und Geld an Freunde versendet werden kann. Die Daten bleiben aber bei der Sparkasse. Sie werden auch nicht zu Werbezwecken weitergegeben.

Bei anderen Apps kann das anders sein. 

6. Mobile-Banking soll Sparkassen-Filialen ablösen.

Stimmt nicht. Die Sparkassen sind das Kreditinstitut mit den meisten Filialen in Deutschland. Wir als Sparkasse Nürnberg haben über 100 Filialen in unseren Geschäftsgebiet. Allerdings ändert sich das Nutzerverhalten der Menschen im Laufe der Zeit. Darauf müssen die Sparkassen reagieren. Grundsätzlich entscheiden aber die Kunden, ob sie ihre Bankgeschäfte lieber in der Filiale, am Automaten, am Computer oder mit dem Smartphone erledigen. An diesem Verhalten orientierten sich die Sparkassen.

7. Bankgeschäfte übers öffentliche WLAN sind gefährlich.

Stimmt. Bei öffentlichen Hotspots wie in Cafés zum Beispiel ist Vorsicht angesagt. Hier können Daten einfach manipuliert und ausspioniert werden. Experten empfehlen daher, Bankgeschäfte nur über nicht öffentlich zugängliche WLAN-Verbindungen zu machen.

8. Mein Kreditinstitut haftet für Schäden durch Betrüger.

Stimmt meistens. Bankkunden sind aber verpflichtet, ihre Zugangsdaten sorgfältig aufzubewahren. Wenn grob fahrlässig gehandelt wird, kann es also sein, dass das Kreditinstitut nicht für entstandene Schäden aufkommt. 

Sind noch weitere Mythen oder Fragen offen, dann kontaktieren Sie einfach Ihre Sparkassen-Geschäftsstelle oder ganz schnell und einfach unsere OnlineFiliale.

Katja Rauscher
Referentin Kommunikation

 

 

 

 

 

Quelle: http://www.sparkasse.de

 

 

 

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